Mobile-Proxys sind echte IP-Adressen von Mobilfunkanbietern. Der Datenverkehr läuft über ein Modem, das mit dem Mobilfunknetz im ausgewählten Land verbunden ist, sodass Sie für die Website wie ein normaler Smartphone-Nutzer aussehen. Von allen Formaten haben mobile Adressen das höchste Vertrauensniveau.
Was Sie bei der Bestellung auswählen
„Select service type“ — Tarif: „Dedicated“ bedeutet, dass der Kanal des Anbieters nur Ihnen gehört, „Shared“ — der Kanal wird zwischen mehreren Kunden geteilt und ist günstiger.
„Location“ — Land und Region.
„Choose carrier“ — Mobilfunkanbieter, dessen Adresse Sie erhalten.
„Rotation“ — wie sich Ihre IP-Adresse ändern wird.
Der gesamte Bestellvorgang wird im Artikel Wie man eine Bestellung für Mobile aufgibt beschrieben.
Wie sich die Adresse ändert
Mobile ist ein dynamisches Format: Die Adresse ist nicht dauerhaft Ihnen zugeordnet. Es gibt drei Wechselmodi — per Link, wenn Sie die Adresse selbst im gewünschten Moment ändern, und automatisch alle 5 oder alle 30 Minuten. Der Modus wird bei der Bestellung ausgewählt und ist in der Spalte „Rotation“ sichtbar.
Mehr dazu in den Artikeln Rotation von mobilen Proxys und Rotation per Link: Wie man die IP manuell ändert.
Wie man sich damit verbindet
Jeder Proxy hat zwei eigene Ports: einen für HTTP(S), den anderen für SOCKS5. Eine gemeinsame Portnummer, die für alle Adressen gleich ist, gibt es bei Mobile nicht.
Man kann sich entweder per Login und Passwort oder per IP-Adresse über eine Whitelist verbinden — beide Methoden funktionieren gleichzeitig. Login und Passwort sind für das gesamte Konto gleich: dieselben für alle Ihre Bestellungen und alle Formate. Wo Sie die Adresse, Ports und Anmeldedaten finden können — im Artikel Wo man Proxys, Ports und Anmeldedaten für Mobile findet.
Wofür Sie bezahlen
Die Zahlung erfolgt für den Proxy und die Mietdauer: Das Datenvolumen beeinflusst den Preis nicht. Aber der Datenverkehr ist nicht unbegrenzt: Die Belastung wird durch die Fair Usage Policy begrenzt — standardmäßig sind das 100 gleichzeitige Verbindungen pro Adresse. Mehr dazu im Artikel Fair Usage Policy: Was das ist und wie es funktioniert.
Welche Geschwindigkeit zu erwarten ist
Die Geschwindigkeit von mobilen Proxys hängt in erster Linie vom Anbieter ab: Im Durchschnitt liegt sie zwischen 5 und 40 Mbit/s. Wenn der gewählte Anbieter 5G unterstützt, kann die Geschwindigkeit 50–130 Mbit/s erreichen.
Drei weitere Faktoren beeinflussen die endgültige Geschwindigkeit: der Tarif — bei „Dedicated“ wird der Kanal nicht mit anderen Kunden geteilt, daher ist er stabiler und schneller als „Shared“; die Qualität Ihrer eigenen Internetverbindung; die Entfernung zum Proxy-Standort. Je näher das gewählte Land bei Ihnen liegt, desto geringer ist die Latenz und desto höher die Geschwindigkeit — das sollte bei der Standortwahl berücksichtigt werden.
Die Option 100% Uptime gibt es bei Mobile nicht — sie ist nur für die Formate IPv4 und ISP verfügbar.
Was mit der Mietdauer passiert
Drei Tage vor Ablauf der Miete erhält der Proxy den Status „Ends“, und auf der Kachel „Term ends IP“ wird deren Anzahl angezeigt. Die Miete kann manuell verlängert oder die automatische Verlängerung aktiviert werden. Wenn der Proxy nicht wie gewünscht funktioniert, kann ein Austausch beantragt werden.
